Warum Sie unbedingt einen Redaktionsplan brauchen

Facebook, Twitter, die eigene Homepage, der Blog, die Kundenzeitung. Alle haben eines gemeinsam: Sie wollen gefüllt werden mit Beiträgen. Insbesondere der eigene Blog und die sozialen Medien sind schnelllebig. Doch wie weiß ich, wann ich welchen Inhalt nutzen sollte? Die Lösung: Der Redaktionsplan. Hier finden Sie die wichtigsten Eckpunkte zum Redaktionsplan, was er kann und warum Sie einen Redaktionsplan brauchen.

Was ist ein Redaktionsplan?

Ein Redaktionsplan ist eine Übersicht über die verschiedenen Kanäle und ihre Inhalte. Hier wird zeitlich geplant (in Tagen oder Wochen) sowie inhaltlich und nach den jeweiligen Kanälen. Existieren mehrere Zielgruppen, macht es Sinn, die Inhalte und Kanäle noch nach den einzelnen Zielgruppen aufzusplitten. Viele Firmen gestalten den Redaktionsplan in einer Excel-Liste oder in einem speziellen Programm.

So erstellen Sie Ihren Redaktionsplan

  1. Terminierung: Setzen Sie eine Zeitschiene (beispielsweise Kalenderwochen). Tragen Sie zunächst wichtige und bereits fixierte Termine, wie Veranstaltungen und Ferien, in Ihren Plan ein. Ergänzen Sie die (externen) Termine durch Ihre internen Termine: Aktionszeiträume, Veranstaltungen, neuer Produkt-Release.
  2. Inhaltsplanung: Planen Sie die jeweiligen Beiträge, abhängig vom Medium und vom Anlass. Eine Ankündigung einer Veranstaltung auf Facebook kann beispielsweise dreifach erfolgen: Mit viel zeitlichem Vorlauf, zwischendurch mit weiteren Informationen sowie kurz vor Anmeldeschluss beziehungsweise kurz vor der Veranstaltung als Erinnerung. Ähnliches gilt für die Planung von PR-Beiträgen. Die Verteilung von Flyern und der Aushang von Plakaten sollte jedoch deutlich früher erfolgen.
  3. Inhalte: Formulieren Sie die entsprechenden Beiträge. Bei den sozialen Medien sind dies meist Bild und kurzer Text, in einem Blog sind dies deutlich längere Texte. Wichtig bei den sozialen Medien: Vergessen Sie nicht, die Inhalte auf Ihrer Unternehmensseite oder im Unternehmensblog ausführlich dazustellen. Die sozialen Medien sind am wirkungsvollsten, wenn sie auf die eigene Homepage weiterleiten und hierdurch weitere Besucherzahlen generieren.

Der Redaktionsplan und die Marketingstrategie

Sie sehen bereits anhand des Vorgehens: Um einen Redaktionsplan sinnvoll planen zu können, sollten Sie zumindest eine grobe Vorstellung Ihrer Strategie haben. Nur so kennen Sie genauer die Zielgruppen, die Zielsetzung und die Inhalte, genauer gesagt, den Kommunikationsmix aus Print, Online, PR und Event. Der Redaktionsplan ist ein sehr gutes planerisches Hilfsmittel für eine sinnvoll umgesetzte Marketingstrategie.

Bessere Planung durch einen Redaktionsplan

Je mehr Kanäle man nutzt, desto mehr Kanäle wollen gepflegt werden. Jeder Kanal hat seine eigenen Vor- und Nachteile und benötigt Inhalte anders aufbereitet. Ein Beispiel: Während Instagram sehr bildlich arbeitet, ist Twitter aktuell noch recht textlastig und zugleich begrenzt hinsichtlich der verfügbaren Zeichen. Um jedes Medium entsprechend zu bedienen, ist es sinnvoll, die Inhalte für den jeweiligen Kanal aufzubereiten. Auch ermöglicht ein Redaktionsplan den stringenten Aufbau der eigenen Kanäle. Themen können sich so abwechseln, aufeinander aufbauen und Bezug zueinander nehmen. Beispielsweise ist es bei einem Blogbeitrag über das Thema Marke sinnvoll, zunächst über Grundlagen einer Marke zu sprechen, bevor man sehr spezifisch in die Tiefe geht.

Zusammengefasst: Ein Redaktionsplan ist ein unerlässliches Tool für die detaillierte Planung Ihrer Kanäle. Insbesondere im Online- und Printbereich profitiert man von einem guten Redaktionsplan, wobei eine gute Planung und eine geeignete Strategie selbstverständlich immer unerlässlich ist. Aufgrund der Komplexität und der Tiefe des Themas bietet sich die Zusammenarbeit mit einem externen Partner an. Dieser entwickelt mit Ihnen zusammen eine Content-Strategie, entwickelt darauf aufbauend einen Redaktionsplan und erstellt passend zu den einzelnen Kanälen die geeigneten Inhalte.


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