Der Ton macht den Erfolg: So sprechen Sie Ihre Zielgruppe richtig an

Online- und Printwerbung ist erfolgreicher, wenn Sie den richtigen Ton treffen. Mit diesen Tipps gelingt Ihnen dies leichter.

Der Ton macht den Erfolg: So sprechen Sie Ihre Zielgruppe richtig an

Wollen Sie eine Person von etwas überzeugen, reichen gute Argumente oft nicht aus. Eine Voraussetzung für erfolgreiches Marketing ist, dass Sie den richtigen „Ton“ treffen. Dieser hängt von vielen Faktoren ab: Ihrem Unternehmen und Ihren Produkten beziehungsweise Leistungen, dem Medium, das Sie für Ihre Werbung verwenden, und Ihrer Zielgruppe.

Letzterer sollten Sie bei der Suche nach dem richtigen Ton eine zentrale Rolle einräumen. Schließlich handelt es sich dabei um die Personen, die Sie für Ihr Unternehmen gewinnen möchten. Das gelingt am besten, wenn Sie eine Verbindung zu diesen Personen herstellen.

Ton ist mehr als Worte

Wenn im Marketing von Ton beziehungsweise Tonalität die Rede ist, ist damit meist die Ansprache von Kunden und die Wortmelodie von „Texten“ gemeint. Den Ton bestimmen aber auch Bilder, Videos oder andere Elemente der Kommunikation mit Ihren Kunden. Auch diese können seriös, jugendlich, romantisch, künstlerisch oder gediegen sein.

Achten Sie nicht nur bei der Texterstellung auf den richtigen Ton, sondern auch dann, wenn Sie Bilder für Ihre Facebook-Posts oder Blogbeiträge heraussuchen oder ein Video zu neuen Betriebsräumen drehen.

Lernen Sie Ihre Zielgruppe kennen

Bevor Sie sich für einen Ton entscheiden, müssen Sie wissen, wen Sie damit ansprechen möchten. Dabei hilft die Beantwortung folgender Fragen

  • In welchem Alter befinden sich die Mitglieder Ihrer Zielgruppe?
  • Handelt es sich überwiegend um Männer oder Frauen oder ist das Geschlechterverhältnis ausgewogen?
  • Welche Berufs- und Einkommensschichten möchten Sie erreichen?
  • Welche Wertvorstellungen, Interessen und Hobbys kennzeichnen Ihre Zielgruppe?

Aus den Antworten auf diese und ähnliche Fragen lässt sich ableiten, in welchem Ton Ihre potenziellen Kunden gerne angesprochen werden. So ist bei einem jungen und sportlich orientierten Publikum eine dynamische, „flippige Sprache“ angebracht. Möchten Sie vor allem Senioren erreichen, nehmen Sie davon lieber Abstand.

Stimmen Sie Ihre Vorstellungen mit denen Ihrer Zielgruppe ab

Die Wahl eines bestimmten Tons ist eng verbunden mit der Herausbildung einer Marke und eines Unternehmensimages. Dabei ist es zentral, dass beides nicht nur zu Ihren Vorstellungen, sondern auch zu denen Ihrer Kunden passt.

Manchmal geschieht es, dass man selbst die eigenen Produkte anders wahrnimmt als die Menschen, die man damit erreichen möchte. Überprüfen Sie deshalb regelmäßig, ob Ihre Vorstellungen mit denen Ihrer Zielgruppe übereinstimmen, und versuchen Sie nicht, ein Image zu kreieren, das nicht zu Ihrem Unternehmen passt. So bleiben Sie glaubwürdig.

Der Ton hängt vom Medium ab

Haben Sie den richtigen Ton für Ihr Unternehmen gefunden, stimmen Sie ihn auf das jeweilige Medium ab, in dem Sie sich bewegen. Facebook-Posts eignen sich gut für humorvolle und lockere Beiträge, während in Karrierenetzwerken wie XING oder LinkedIn Seriosität angesagt ist.

Die Kunst dabei ist es, einen Ton beizubehalten und diesen je nach Ort und Anlass geringfügig zu variieren. So bleiben Sie und ihr Unternehmen wiedererkennbar und wirken authentisch, unabhängig davon, wann und wo eine Person mit Ihrer Werbung in Kontakt kommt.


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