Zielgruppenanalyse ­- so werden Sie treffsicher!

Ob Sie nun Friseur oder Restaurantbesitzer sind – eine Zielgruppenanalyse ist Ihr Weg zum Erfolg. Das gilt für jedes Unternehmen. Nur wenn Sie Ihre potentiellen Kunden erreichen, können Sie daraus auch Gewinn erzielen.

Frau Gruber geht gerne zu ihrem schlichten, eleganten Friseursalon. Als Stammkundin fühlt sie sich willkommen und wohl. Anders wäre das sicher in dem flippigen Salon um die Ecke, bei dem es günstige Cut & Go-Angebote gibt. Das ist auch völlig in Ordnung. Es geht nicht darum, die breite Masse anzusprechen, sondern die eigene Zielgruppe zu definieren und anzusprechen. So spezialisieren Sie sich auf deren besondere Anforderungen und Eigenheiten. Hier zeigen wir Ihnen eine Checkliste mit vier Punkten, die Ihnen ganz einfach bei der Zielgruppenanalyse hilft.

  1. Was biete ich?

Zuallererst sollten Sie sich überlegen, was Sie anbieten. Weshalb ist Ihr Produkt von Bedeutung? Wie profitiert der Kunde von Ihrem Angebot? Wir kaufen Produkte, weil sie nützlich sind oder weil wir uns eine Verbesserung davon versprechen. Sei es nun ein neues Auto oder eine Gesichtscreme. Überlegen Sie sich also, was sich der Kunde von Ihrem Produkt oder Ihrer Dienstleistung verspricht.

  1. Wer ist meine Zielgruppe?

Im nächsten Schritt legen Sie fest, wen Sie ansprechen wollen. Sind es Privatpersonen oder Unternehmen? Diese Unterscheidung spielt eine entscheidende Rolle bei der Herangehensweise. Wollen Sie Privatpersonen ansprechen, sind persönliche Faktoren besonders wichtig. Dazu gehören demografische Aspekte wie Alter, Geschlecht, Wohnort und Ethnizität.

Aber auch sozio-ökonomische Merkmale sind ausschlaggebend, wie Einkommen, Bildungsstand und Beruf. Schlussendlich dürfen aber auch psychologische Hintergründe nicht fehlen: Motivation, Wünsche, eigene Werte und Bedürfnisse sind ebenso relevant. All diese Merkmale haben Einfluss auf das Kaufverhalten des potentiellen Kunden.

Möchten Sie mit Ihrer Marketingstrategie Unternehmen ansprechen, sollten Sie jedoch anders vorgehen. Machen Sie sich die Branchenzugehörigkeit, die Unternehmensgröße und die regionale Lage Ihres potentiellen Geschäftspartners bewusst. Beachten Sie auch die finanziellen Mittel und die Entwicklung des Unternehmens. Steckt es gerade in einer großen Wachstumsphase? Handelt es sich um eine junge Firma? Oder hat sich das Unternehmen schon über viele Jahre hinweg auf dem Markt etabliert?

  1. Meine Zielgruppe erreichen

Stellen Sie sich Ihren Kunden vor: Ist er jung, modern und auf Social Media Seiten wie Facebook und Instagram unterwegs? Oder gehört er eher zur älteren Generation, die sich mit den Socialnetworks weniger identifizieren kann und stattdessen lieber Zeitung liest? Passen Sie Ihre Marketingstrategie an diese Faktoren an!

  1. Jetzt die zielgruppengerechte Strategie erstellen

Aus den vorangegangenen Punkten können Sie nun schon einige Informationen über Ihre potentiellen Kunden ableiten. Wollen Sie junge Menschen ansprechen, so ist eine Facebookpräsenz mit regelmäßigen Aktionen eine gute Möglichkeit, um Ihre Zielgruppe zu erreichen. So bleiben Sie in Kontakt und sorgen für Kundenbindung. Ist das nicht der Fall, wäre eine Anzeigenschaltung in Zeitungen oder regionale Werbeplakate und Flyer sicherlich die bessere Lösung, um neue Kunden zu finden und zu binden. Vergessen Sie auch nicht, die weiteren Faktoren mit einzubeziehen, die die Kaufentscheidung beeinflussen.

4 Kommentare

Sven Bucher

Vielen Dank für diesen Guide zur Zielgruppenanalyse. Bei der Gestaltung unserer Plakate haben wir vor allem Wert auf einen eye-catcher gelegt und Signalfarben und auffällige geometrische Formen benutzt. Außerdem haben wir durch die Verwendung von Riesenplakaten auf eine möglichst großflächige Werbemethode gesetzt. Vielen Dank für die Anregungen!

SÜDKURIER

Herzlichen Dank für das Lob und viel Erfolg für Ihre Kampagne. Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.


Schreiben Sie uns einen Kommentar

4 Kommentare

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.