In 9 einfachen Schritten zu authentischem Content

Content

Webnutzer sind kritisch geworden –  schillernde Websites und haltlose Versprechungen sind gefährlich für Online-Anbieter: der Interessent ist verstimmt, klickt weg und ist verschwunden. „Es gibt nur eine Chance für den ersten Eindruck“ gilt auch im Marketing. Authentischen Content liefern bedeutet:

  • identifizierbar sein als Person und Experte
  • nachprüfbare und damit glaubwürdige Aussagen machen
  • Nutzwert liefern: über faktenhaltige Information statt werblicher Behauptungen.

9 Schritte führen zum Erfolg für Ihren authentischen Content:

  1. Klären Sie Ziel und Zweck Ihres Marketings

Am Anfang steht die nicht triviale Frage: was genau will ich erreichen? Als Person, Portal oder Unternehmen bekannt werden? Produkte oder Dienstleistungen promoten? Die Antwort entscheidet über die Content-Wahl, die leicht verknüpfbar mit Ihrer Angebotspalette sein sollte.

  1. Analysieren Sie Ihre Keywords

Die für Ihr Thema relevanten Keywords zu sammeln und auszuwerten ist Grundlage für alle weiteren Arbeitsphasen. Es ist möglich, die Analyse auch noch danach als Ergänzung vorzunehmen, damit vergibt man aber die Chance, so früh wie möglich SEO-Gesichtspunkte zu berücksichtigen. Aus den Keywords werden mögliche Artikelideen abgeleitet, wobei professionelle Hilfe heutzutage sinnvoll ist. Zu bedenken sind oft auch regionale Spezifika: auch hier sollte man sich von fachkundiger Seite unterstützen lassen, um die Zielgruppen vor Ort genau zu analysieren.

  1. Definieren Sie Ihre Zielgruppe

Authentisch wirken Sie dann, wenn Ihre Zielgruppe Ihnen wirklich am Herzen liegt. Wer aber ist diese Zielgruppe? Es ist von entscheidender Wichtigkeit, das exakt zu klären. Weicht das online angesprochene Publikum von meiner klassischen Klientel ab? Wen genau will ich mit dem geplanten Content ansprechen? Ein Spruch besagt: „Der Kunde lauert überall“. Das stimmt zwar, nützt Ihnen aber nicht für die punktgenaue Ansprache Ihres Zielpublikums. Scheuen Sie sich nicht, Experten zu Hilfe zu nehmen, die sich mit der Erforschung des Markts auskennen und Tipps für regionale und überregionale Präsenz geben können.

  1. Lassen Sie sauber recherchieren

Gründlich recherchieren ist Pflicht. Vor dem Verfassen von Texten und Beiträgen sollten alle thematisch relevanten Details mitsamt ihren Quellen gesammelt werden, um abzusichern, dass Ihre Behauptungen haltbar sind. Wer auf prüfende Fragen prompt und kompetent reagiert (z. B. als Antwort auf Blogkommentare), wirkt transparent, kommunikativ und vertrauenerweckend. Flankierend dazu zeigt eine Marktanalyse: wie machen es die Wettbewerber? Über den Vergleich klärt sich schnell, wo Lücken im Informationsangebot bestehen und wo im Gegensatz dazu ein Thema bereits überreichlich abgedeckt ist.

Recherche und Analyse dieser Art ist allerdings sehr zeitaufwändig und erfordert Fachkenntnisse in diesem Segment. Möglich ist auch hier, sie arbeitssparend auszulagern, an entsprechende Dienstleister, die idealerweise mit dem regionalen und themenspezifischen Publikum vertraut sind und auch den Umgang mit kritischen Online-Dialogsituationen kennen.

  1. Zeigen Sie Seriosität

Der aktuelle Beitrag sollte an einem leicht auffindbaren Ort veröffentlicht und idealerweise bereits auf der Startseite verlinkt sein. Der Eindruck von Seriosität hängt stark von der Umgebung des Artikels ab (Techniktipps auf einem Freizeitportal wirken weniger glaubwürdig als auf einer Fachanbieterseite). Außerdem versteht sich von selbst: Contentklau ist tabu! Copy & Paste ohne Zitatnachweise verstößt nicht nur gegen die guten Sitten, sondern führt SEO-technisch nur zu Nachteilen.

  1. Formulieren Sie persönlich

Am lebendigsten wirkt, die Zielgruppe so direkt wie möglich anzusprechen (ein Blog für unter 30-Jährige wird sich an sein Publikum ganz anders wenden als an die Leserschaft „50plus“, und ein Regio-Magazin anders als ein überregionales). Als Autor neben Name und Bild auch Kontaktdaten und Kommentarmöglichkeiten bereitzustellen, erhöht den Eindruck: hier schreibt ein Experte, der für den Leser greifbar ist.

  1. Bieten Sie Konkretes statt Abstraktes

Akademisch-trockener Stil ist Gift. Sie erreichen Ihre Leser viel leichter mit Fallbeispielen, Erfahrungsberichten und Storys als mit Abhandlungen. Emotion ist erlaubt! Konkrete Details verleihen Beschreibungen Glaubwürdigkeit und erleichtern dem Leser den Bezug auf seinen Alltag. Nicht nur ein Problem, sondern auch gefundene Lösungen zu schildern (ggfs. mit Grafiken und Zahlenmaterial) erzeugt das Bild: hier weiß jemand, wovon er spricht.

  1. Nutzwert leicht erkennbar machen

Nutzwert bedeutet, dass die Information auch dann brauchbar bleibt, selbst wenn der Besucher nicht zum Kunden wird. Erleichtern Sie es Ihrer Zielgruppe auch optisch, Nutzen mitzunehmen: mittels aussagekräftiger Überschriften, Info-Kästen, einprägsamer Bilder und Resümees. Das Publikum ist dabei anspruchsvoll in seinen Sehgewohnheiten geworden: Vorsicht vor selbstgebastelten Grafiken und Präsentationen! Sie wirken leicht hausbacken und dilettantisch. Gerade im Bereich Optik und Layout professionelle Dienstleister zu Rate zu ziehen, vermeidet diesen Eindruck und unterstützt Ihr Image als hochklassigen Anbieter.

  1. Leben Sie, wofür Sie stehen

Nachweisbar zu leben, wofür man steht, ist wohl der überzeugendste Weg, glaubwürdig zu wirken. Das gelingt durch integres persönliches Verhalten aller Unternehmensangehörigen, aber auch durch Identifizierbarkeit in Branche und Region: Geben Sie sich ein klar wiedererkennbares Gesicht! Und zeigen Sie Präsenz, mit Ihrer Marke und den mit ihr verbundenen Botschaften. Platzieren Sie Ihren Content in regionalen Werbemitteln wie der Tageszeitung oder auf regionalen Online-Plattformen. Suchen Sie dort den aktiven Dialog mit dem Kunden, sprechen Sie ihn auf Augenhöhe an und holen Sie ihn bei seinen Interessen ab. Einen Eindruck von Authentizität und Vertrauenswürdigkeit zu schaffen, der der Prüfung standhält, ist harte Arbeit – aber unverzichtbar, um sich am Markt als Top-Unternehmen zu etablieren.

 


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