15 Tipps für perfekte Überschriften, die immer funktionieren

Headlines

„Headlines“ sind unschätzbare Werkzeuge für die Suchmaschinenoptimierung, denn sie ziehen Besucher auf Ihre Seite. Eine langweilige Überschrift vertreibt Ihre Leser so schnell wie eine Error message! 15 Tipps, wie Sie mit Überschriften Aufmerksamkeit wecken, ob in Anzeigen, Newslettern, Flyern oder Fachbeiträgen:

  1. Machen Sie neugierig

Nur Unerwartetes macht uns neugierig. Kombinieren Sie in der Überschrift, was Sie normalerweise nicht miteinander verknüpfen würden:

  • „Eis mit Fischgeschmack: Vorsicht- lecker!“
  • „Bloß nicht zu schöne Reise! Von den Gefahren des Urlaubmachens“
  1. Liefern Sie Nutzwert

Leser erwarten für die Investition ihrer knappen Zeit einen Mehrwert: bieten Sie also Lösungen für Probleme an. Besonders schön ist, wenn sich die Wahrnehmung von Nutzwert crossmedial durchzieht: auf Ihrer Homepage und all Ihren sonstigen Werbemitteln.

  • „Vorsicht Burnout! Erste Hilfe gegen Stress“
  • „Expertentipp: Rückenproblemen am Arbeitsplatz vorbeugen“
  1. Betonen Sie die Dringlichkeit

Wollen Sie als Leser wirklich die Lektüre aufschieben, wenn Sie hören, wie dringend Sie eine Information benötigen?

  • „Jetzt noch schnell handeln! Steuerspartipps fürs Jahresende“
  1. Bieten Sie Infotainment

Stress ist allgegenwärtig und Humor Mangelware: eine Überschrift, die Ablenkung und Unterhaltung verspricht, wirkt wie ein Magnet auf belastete Leser. Gerne arbeitet man hier mit Superlativen („Die lustigsten Geschichten aus dem Berliner Zoo“) oder mit offensichtlich unernsten Plots („Wärter beißt Tiger – Tiger überlebt“).

  1. Erzählen Sie Geschichten

Für Traffic und Backlinks ist es wichtig, dass die Leser Ihre Artikel in sozialen Netzwerken teilen. Provozierbar ist das mit in sich geschlossenen Storys und Erwähnung prominenter Personen und Themen.

  • „Melania zeigt die kalte Schulter: Trump und seine eisige Ehe“
  1. Wecken Sie Emotionen

Schon 1963 nannte David Ogilvy 20 Wörter, die zwingend Interesse provozieren. Wir kennen sie inzwischen nur allzu gut aus der Werbung: „Sonderangebot! Verblüffend! Erstaunlich! Jetzt Preise vergleichen! Schnell zugreifen!“ wäre eine Kette von Sensation ausdrückender Begriffe, auf die wir mittlerweile negativ reagieren. In dosierter Form wirken solche Signale noch immer, und sie werden gerne verbunden mit weiteren Emotionsauslösern:

  • iPhone 9: neues Modell verspricht Hammer-Features
  • Ergreifend! Steve Jobs: der neue Film rührt zu Tränen
  1. Verwenden Sie sprachliche Bilder

Metaphern, symbolische Ausdrücke und szenische Bilder sorgen für anschauliche Vorstellungen im Kopf. Nachweislich bleiben sie auch besonders im Gedächtnis:

  • Platzhirsch im Anzug: Überleben im Business-Dschungel
  1. In der Kürze liegt die Würze

Klassisch wird empfohlen, nicht mehr als 60 Buchstaben zu verwenden. Davon kann abgewichen werden, allerdings wirken Bandwurmüberschriften schnell aufmerksamkeitstötend. Genauso wenig informativ sind aber allzu verkürzte Headlines („Extrem! Wetter 2017“).

  1. Warnen Sie vor Nachteilen

Menschen haben eine sogenannte „Verlustaversion“, d. h. sie möchten Nachteile für sich vermeiden, daher lockt potenziell Besorgniserregendes an:

  • „Achtung Abo-Falle: wie Sie schädliche Websites erkennen“
  1. Menschen mögen Listen

Studien zufolge werden Artikel mit zählbaren Hinweisen eher gelesen als inhaltsähnliche ohne Listenankündigung im Titel. Negativ formulierte Inhalte und ungerade Zahlen („7 Strategien gegen narzisstische Chefs“) funktionieren dabei besser als positive und gerade („14 Tipps für freundlicheres Büroklima“).

  1. Nennen Sie Statistiken

Auch wenn ein seriöser Quellennachweis fehlt, lassen sich Leser von statistischen Aussagen anziehen:

  • „Unglaublich: 72% der Chefs mobben im Büro“
  1. Beachten Sie SEO-Prinzipien

Keywords sollten aus SEO-Perspektive möglichst weit am Anfang stehen und im Singular erscheinen. Also: „Dieselmotor: Neue Technik zur Schadstoffreduzierung“ statt „Schadstoffe reduzieren: Neue Technik bei Dieselmotoren“. Geeignete Software-Tools helfen bei der Identifikation von Keywords, mit welchen das Kundeninteresse gesteigert werden kann.

  1. Stellen Sie Fragen im Titel

Fragen ziehen den Leser in einen imaginären Dialog und aktivieren ihn, auf den Artikel zu reagieren:

  • „Umfrage: Wie schädlich sind Überstunden wirklich“?
  1. Sprechen Sie Leser persönlich an

„Sind Ihre Mitarbeiter loyal?“ kombiniert die Fragetechnik mit persönlicher Ansprache. Diese gelingt auch durch Bezug auf eigene Erlebniswelten:

  • Du willst nie mehr heimkommen: Sommer auf Mauritius erleben
  1. Verwenden Sie reizvolle Zitate

Im Titel „Auffällig viele Psychopathen werden Chef“ zitiert DIE ZEIT am 26. Mai 2014 einen Psychologen. Gleich in der Headline die Meinung eines Experten zu nennen sorgt für den Eindruck von Aktualität und Quellengenauigkeit.


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