Falzen – die 3 wichtigsten Arten für Sie

Die Falzart spielt eine zentrale Rolle bei der Erstellung von Broschüren oder Flyern. Hier stellen wir Ihnen die drei wichtigsten Varianten vor.

Falzen – die drei wichtigsten Arten für Sie

Auch im Internetzeitalter bringt Print-Werbung Vorteile mit. Sie fördert das Vertrauen in die Seriosität Ihres Unternehmens, lässt sich anfassen und bietet Ihnen viele Möglichkeiten, Ihre Firma beziehungsweise Marke auf überzeugende Art vorzustellen. Damit ist sie hervorragend dazu geeignet, um Online-Kampagnen zu unterstützen, vor allem dann, wenn Sie innerhalb einer Region werben möchten.

Bei der Gestaltung kommt es auf viele Faktoren an. Einer davon ist die Falzart. Papier lässt sich auf die unterschiedlichsten Arten falzen. Das hat Auswirkungen auf die Form und Funktion von Printwerbung. Die folgenden drei Arten spielen eine zentrale Rolle im Marketing.

1. Einbruch- oder Lagenfalz

Möchten Sie eine vierseitige Broschüre herstellen, bietet sich die einfachste Falzart an, der Einbruch- oder Lagenfalz. Dabei wird das Papier nur einmal genau in der Mitte gefaltet. So entstehen vier gleich große Seiten. Der Einbruchfalz ist beliebt für vierseitige A4-Broschüren (Ausgangsformat ist dann A3). Er bietet sich auch für Print-Mailings an. In diesem Fall wird das Papier meist im A5-Format gefalzt und dann in ein Kuvert gesteckt. Variieren können Sie, indem Sie sich beispielsweise zwischen Hoch- und Querformat entscheiden.

2. Wickelfalz

Ebenfalls sehr gebräuchlich ist die Wickelfalz. Hier werden mehrere gleich große Teile – mindestens zwei – in die selbe Richtung gefalzt. Auf diese Art wird das Papier gleichsam eingewickelt. Am weitesten verbreitet sind der Zwei-Bruch-Wickelfalz, bei dem 6 Seiten entstehen, und der Drei-Bruch-Wickelfalz, der ein Printprodukt mit 8 Seiten zur Folge hat.

Die Wickelfalz bietet sich ebenfalls für Flyer und Broschüren an. Sie hat den Vorteil, dass Ihnen je nach Variante mehrere Seiten zur Verfügung stehen, auf denen Sie Ihr Unternehmen oder Ihre Produkte ausführlich vorstellen können. Außerdem profitieren Sie und der Leser von einer übersichtlichen Struktur.

3.Zickzackfalz

Die Zickzackfalz ist auch unter dem Namen Leoporellofalz bekannt, eine Bezeichnung, die auf die Oper „Don Giovanni“ von Mozart und die darin enthaltene Figur Leoporello zurückgeht. Bei dieser Technik werden mehrere Teile des Papiers in entgegengesetzte Richtungen gefalzt. Dadurch entsteht die namensgebende Zickzackform. Auch bei einer Zickzackfalz liegen mindestens zwei Seiten vor, entscheiden Sie sich für eine Dreibruch-Leoporellofalz sind es acht.

Als Alternative zur Wickelfalz findet diese Falzart häufig bei mehrseitigen Werbebroschüren bzw. –flyern Verwendung. Sie begünstigt eine sinnvolle Strukturierung des Inhalts, indem sich die erste Seite für einen Einstieg und eine Kernbotschaft anbietet, die letzte für Kontaktinformationen, die Seiten dazwischen für detaillierte Angaben. So hat der Leser die wichtigsten Informationen auch bei gefaltetem Flyer parat und kann je nach Wunsch tiefer einsteigen.

Mehr Falzarten sorgen für mehr Möglichkeiten

Abgesehen von den erwähnten Varianten gibt es noch eine ganze Reihe weiterer Falzarten. Dazu gehören die Altarfalz, die Treppenfalz und die Kreuzbruchfalz. Welche Möglichkeiten Ihnen zur Verfügung stehen, hängt von der jeweiligen Druckerei und ihrer technischen Ausstattung aus. Für die Auswahl entscheidend sind neben persönlichem Geschmack die Informationen, die Sie auf dem fertigen Produkt unterbringen möchten und Ihre Vorstellungen von der Gestaltung. Lassen Sie sich im Zweifelsfall von einem Fachmann dazu beraten, welche Falzart am besten zu Ihrem Vorhaben passt. So ist das fertige Produkt eine runde Sache.

Ein Kommentar

Horst Duerr

schade dass Sie Ihre Vorträge nicht visualisiert haben!


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